HRT wird allgemein als Baroreflexphänomen angesehen. Das heißt, eine Person unterbricht den normalen Herzzyklus, so dass die Ventrikel des Herzens keine Zeit hatten, sich auf ihr normales Niveau zu füllen, bevor sie sich zusammenziehen und ihren Inhalt abpumpen. Dies führt zu einem schwächeren Puls (Blutdruck) als erwartet und löst normale homöostatische Mechanismen aus, die versuchen, dies durch Verengung der Arterien und Erhöhung der Herzfrequenz (der Turbulenzbeginnteil der HRT) auszugleichen. Dies wird erreicht, indem das Gehirn die parasympathischen Nervensignale reflexartig zurückzieht und die sympathischen Nervensignale erhöht, die es an das Herz sendet. Die kompensatorische Verengung der Arterien und die erhöhte Herzfrequenz führen häufig dazu, dass der Blutdruck die Normalwerte überschreitet (überkompensiert) und den Baroreflex umgekehrt aktiviert. Dieses Mal stellt das Gehirn parasympathische Nervensignale wieder her und verringert sympathische Nervensignale, wodurch sich die Herzfrequenz verlangsamt (die Turbulenz ist Teil der HRT).

Der genaue quantitative Beitrag des parasympathischen und sympathischen Nervenflusses zum Herzen zur HRT ist unbekannt. Die vereinfachte Ansicht geht davon aus, dass die HRT ausschließlich von der parasympathischen Aktivität abhängt, da Atropin, ein parasympathischer Aktivitätsblocker, die HRT abschafft, während ein Betablocker (Sympathikusblocker) keine Wirkung auf die HRT hat. Der Beitrag der kompensatorischen Pause, der Pause zwischen dem PVC und dem nächsten normalen Schlag, zur HRT ist ebenfalls unbekannt. Ob der Einzelschlag-Blutdruckanstieg nach einer kompensatorischen Pause sowohl bei normalen als auch bei kompromittierten Herzen auftritt, ist derzeit ungewiss. Bisher wurde kein physiologischer Parameter quantitativ mit der Turbulenzneigung in Verbindung gebracht, wohingegen der Beginn der Turbulenz von Forschern in Calgary, Kanada, linear von der Dauer des subnormalen Blutdrucks in einem gut konzipierten Experiment abhängig war.

Der Grund, warum die Größe der HRT nach einem SCHLAGANFALL den Herztod vorhersagt, wird durch seinen Mechanismus vorgeschlagen. Es wird angenommen, dass die parasympathische Nerventätigkeit des Herzens schützend und die sympathische Nerventätigkeit schädlich für das Herz ist. Besonders nach einem Herzinfarkt ist die sympathische Nervenaktivität tendenziell erhöht. Eine gesunde HRT zeigt das Vorhandensein einer gesunden Menge an parasympathischer Aktivität an, die der sympathischen Aktivität entgegenwirkt. Um eine breitere Sichtweise zu nehmen, kann es jedoch sein, dass eine gesunde HRT auch ein Hinweis auf ein gesundes Gehirn ist, und ist der Grund, warum kleine HRT auch eine Wahrscheinlichkeit des Todes von nicht-kardialen Ursachen sowie von kardialen Ursachen vorhersagt.